Ferdinand Hempelmann, Christiane Zirpel, Dr. Jürgen Holtkamp und Norbert Reese bilden Team.
Pfarrer Ferdinand Hempelmann als Vertreter der leitenden Pfarrer, Pastoralreferentin Christiane Zirpel für die Pastoralreferentinnen und -referenten sowie die beiden Ehrenamtlichen Jürgen Holtkamp und Norbert Reese: Dieses Quartett leitet für die nächsten vier Jahre den Pastoralen Raum Dülmen, zu dem alle katholischen Gemeinden im Stadtgebiet gehören. „Das Team steht ganz am Anfang der Zusammenarbeit und startet mit seiner Arbeit Anfang Februar“, teilte eine Sprecherin des Bistums Münster mit. Das Leitungsteam werde sich am Montag, 2. Februar, (dem Fest der Darstellung des Herrn) in einem Gottesdienst den Gremien, den Seelsorgenden und Einrichtungen sowie den Gemeinden vorstellen.
Der Begriff „Leitungsteam“ ist übrigens etwas irreführend: Denn die Gemeinden innerhalb eines Pastoralen Raumes bleiben eigenständig. Laut Bistum verantwortet das neue Führungsquartett die pastoral-strategische Ausrichtung, vernetzt, wo im Hinblick auf die Pastoralstrategie sinnvoll, die Akteure und soll die Selbstorganisation und Eigenverantwortung stärken. „Das Leitungsteam steuert die personalen und finanziellen Ressourcen des Pastoralen Raumes und sorgt für die Kommunikation der verschiedenen Akteure auf der Ebene des Pastoralen Raumes“, so das Bistum.
Unterstützung sollen Hempelmann, Zirpel, Holtkamp und Reese durch eine hauptamtliche Verwaltungsleitung bekommen. Für Dülmen läuft aktuell eine entsprechende Stellenausschreibung. Bis Monatsende geht die Bewerbungsfrist. Aufgabe der Verwaltungsleitung soll unter anderem die Führung aller nichtpastoralen Mitarbeitenden der Kirchengemeinden sein, vom Pfarrsekretariat über Kirchenmusik bis zu Küstern und Reinigungskräften.
Bericht der Dülmener Zeitung, Kristina Kerstan
Am Fest Mariä Lichtmess fand in der Kirche St. Agatha der erste gemeinsame Gottesdienst des Pastoralen Raums Dülmen statt. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der weiteren Zusammenarbeit gesetzt.
Im Anschluss kamen im Gemeindesaal Rorup zahlreiche Mitglieder der kirchlichen Gremien, Mitarbeitende, Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Einrichtungen sowie das Seelsorgeteam zu einer Informationsveranstaltung mit anschließendem Austausch zusammen.
Zu Beginn der Veranstaltung stellte sich das zukünftige Leitungsteam des Pastoralen Raums vor. Ihm gehören Pfarrer Ferdinand Hempelmann als Vertreter der leitenden Pfarrer, die beiden ehrenamtlich Engagierten Dr. Jürgen Holtkamp und Norbert Reese sowie die Pastoralreferentin Christiane Zirpel (v.l.n.r.) an. Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Leitungsteam durch eine Verwaltungsleitung ergänzt.
Der Abend bot Raum für Information, Begegnung und erste Gespräche über die kommenden Aufgaben und Herausforderungen im Pastoralen Raum Dülmen.
Anlässlich des 80. Todestag von Clemens August von Galen brachte der christliche Sender „Radio Horeb“ am Sonntag, 22. März, um 13.00 Uhr eine Talk- und Musiksendung mit Pfarrer Markus Trautmann. Darin gibt der Dülmener Seelsorger Auskunft über das Leben und die Bedeutung des „Löwen von Münster“.
Ferner gibt es ein neueres „Interview des Tages“.
Auch der Deutschlandfunk bietet unter den Titel „Eine Stunde History“ einen Beitrag über Clemens August von Galen, in dem Pfarrer Trautmann Auskunft gibt.
Pfarrer Christian Wölke verstorben
Am 2. Mai 2026 verstarb im Alter von 59 Jahren in Barßel (Kreis Cloppenburg) Pfarrer Christian Wölke, der gebürtig aus Dülmen stammte und seine geistige Heimat in der Pfarrei St. Viktor hatte. Hier war er in jungen Jahren in der Jugendarbeit aktiv. „Ich durfte Christian schon in unserer Jugend kennenlernen – als Gruppenleiter bei den Messdienern und in der CAJ“, so erinnert sich Markus Brambrink. „Unter seiner Leitung wurden wir selbst zu Betreuern und erlebten mit ihm prägende Jahre, vor allem in den Messdienerferienlagern.“ Christian Wölke, der von Dechant Alois Stüper auf seinem Weg zum Priesteramt begleitet und unterstützt wurde, übernahm 2007 von diesem die geistliche Begleitung der „Franziskusgemeinschaft“ in Dülmen bis zum Jahr 2012, als er eine Pfarrstelle in Steinfeld im Kreis Vechta übernahm. „Seine spirituellen Impulse bei Exerzitien, Einkehrtagen, Bibelgesprächen und Gottesdiensten, seine direkte und bodenständige Art die Bedeutung biblischer Texte für unsere heutige Zeit zu erklären, führten nicht selten zu angeregten Diskussionen und einem tieferen Verständnis der ausgewählten Bibelstellen“, berichtet Christian Marx. Auch Schwester Maria Lukas würdigt das Engagement des Verstorbenen: „Pfarrer Wölke hat in seiner Zeit als Pfarrer in Wulfen-Barkenberg von 2009 bis 2012 häufiger in der Klosterkirche Maria Hamicolt mit uns die Heilige Messe gefeiert. Dabei haben wir ihn als engagierten und humorvollen Seelsorger erlebt, dem es ein Anliegen war, die Gegenwart Gottes durch eine lebendige Feier der Liturgie erfahrbar zu machen. Wir sind ihm dankbar, dass er auf diese Weise unsere Gemeinschaft und unsere Veranstaltungen bereichert und unterstützt hat.“ Bis zuletzt galt Wölkes Leidenschaft auch den Nieströter Schützen: „Als Priester blieb Christian den Nieströtern eng verbunden“, so Markus Brambrink. „Er zelebrierte die Schützenmessen – humorvoll, glaubensstark, manchmal unkonventionell, aber immer mitten im Leben.“ Brambrinks Resümee: „Christians Humor, seine Energie und seine klare Meinung machten ihn zu jemandem, auf den man sich stets verlassen konnte. Er hatte Ecken und Kanten, aber genau das machte ihn echt.“



